Pytanie miesiąca
październik 21, 2011
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Czy możemy poznać Boga przy pomocy własnego rozumu?

Tak. Ludzki rozum może w sposób pewny poznać Boga.

Świat nie może mieć swego początku i swego celu w sobie samym. We wszystkim, co istnieje, jest coś więcej aniżeli to, co się widzi. Porządek, piękno i rozwój świata wskazują poza siebie i na Boga. Każdy człowiek jest otwarty na dobro, piękno i prawdę. Słyszy w swoim wnętrzu głos sumienia, który skłania go ku temu, co dobre, i ostrzega przed złem. Ten, kto kierując się rozsądkiem podąża tym śladem, znajdzie Boga.

 

 

 

Martha, 18.04.2012, 02:59 AM:
siempre Dios se presenta en nuestro alrededor xk todo esta creado por el :D
C.Anna, 10.10.2011, 10:33 AM:
Xenia, ich verstehe deine Meinung - denke aber dass Du sehr subjektiv argumentierst.
"Gott kann mit der Vernunft erkannt werden", es hängt also nicht von unseren Gefühlen ab, oder von unserer "Meinung" ob Gott existiert, sondern Er ist die objektive Wahrheit die von dem Menschen, den Gott als sein Abbild schuf (Gn 1,27), in begrenzenter aber ausreichender Weise erkannt werden kann. Natürlich braucht der Mensch Glauben - Geschenk Gottes - aber er darf seine Vernunft - Geschenkt Gottes - nicht vergessen, um nicht in den bindungslosen Relativismus verfallen. (ich schreibe Dir dies, weil ich selbst dazu neige so zu denken wie Du. Danke)
james, 01.10.2011, 08:51 PM:
I agree with maryann. I can "prove" to you that my wife exists in many ways, without mentioning my relationship with her. But you will not understand our love without me telling you about our relationship. And you will not feel our love for eachother unless you are with us. And you will not see the fruit of that love if you dont see our children. Knowing Jesus exists is a start, knowing his love takes the testimony of one of his lovers(christians). feeling his love takes going to mass. and the fruit of his love? all those newly baptized christians, young and old.
Xenia, 30.09.2011, 08:28 AM:
@Lars: so weit waren wir eigentlich schon (mein erster Kommentar in diesem Thread).

Lediglich die Existenz Gottes verstandesmäßig zu erschließen ist für mich genau so bedeutsam wie die Tatsache, dass die Existenz von Schwarzen Löchern im Weltall von Astrophysikern verstandesmäßig erschlossen und errechnet wurde, *bevor* man sie beobachten konnte. Faszinierend, aber von rein akademischem Interesse. Für das Leben bringt das noch nichts.

Deshalb halte ich solche philosophischen Gedankengänge zwar nicht für falsch, im Youcat aber für fehl am Platze.
Marta, 29.09.2011, 06:23 PM:
Sí, claro que sí... Nos rodea la belleza y cuando algo la mancha sabemos que "eso" no debería estar ahí. Lo mismo en nuestras acciones, cuando actúo mal sé que no debería haberlo hecho. Hay un orden en la naturaleza que nos habla de Dios y una conciencia que también.
Lars, 29.09.2011, 11:56 AM:
Xenia, es geht um die EXISTENZ Gottes, welches man auch durch die Vernunft annehmen kann, nicht um das WESEN des trinitarischen Gottes selbst! Dazu reicht unsere Vernunft definitiv nicht aus... Es bedeutet aber auch nicht, dass jeder umwälzende mystische Erfahrungen in seinem Leben machen muss, um die Existenz Gottes annehmen zu dürfen, das ist mit der Häresie des Fideismus gemeint...
Xenia, 28.09.2011, 06:29 PM:
@Lars: Dann bin ich im Sinne des Vaticanums I also Häretikerin. Aber dazu kann ich gut stehen! ;-]

Dabei halte ich die drei Pfund graue Masse, die ständig mit mir herumzutragen mir der Schöpfer auferlegt hat, für eine ganz zweckmäßige Einrichtung, um Beobachtungen zu deuten und Sachverhalte zu analysieren. Aber das kann den Glauben bestenfalls ergänzen und das religiöse Wissen vertiefen.
Den Glauben selbst könne wir nur als Geschenk annehmen. Alles andere wäre ja auch eine Anmaßung gegenüber Gott. Wo kämen wir hin, wenn wir Gott erschließen könnten wie eine mathematische Formel!?
Lars, 28.09.2011, 01:23 PM:
Ich hoffe allerdings, dass, wenn ich so manche Aussagen hier lese, dies nicht zu einer grundsätzlichen Ablehnung der Vernunft als einem möglichen Weg zur Gotteserkenntnis führt! Die Sichtweise, dass Glaube den absoluten Vorrang vor der Vernunft hat ("Fideismus") und einzige Quelle des Glaubens (und deswegen auch Ursprung des religiösen Wissens) eine übernatürliche Offenbarung sei, wurde nämlich vollkommen zurecht bereits während des 1. Vatikanischen Konzils (1870) als Häresie verurteilt! Diesbezüglich mal den Artikel über "Fideismus" durchlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Fideismus
Nils, YOUCAT-Team, 28.09.2011, 09:51 AM:
In dieser Frage geht es um die Existenz Gottes, die über die Vernunft erkennbar ist, wie Xenia in ihrer Argumentation schön darlegt. Das *Wesen Gottes* kann über Vernunftgründe nicht klar erschlossen werden, wie Xenia ebenfalls zeigt. Wir kennen sie deswegen nur über die Selbstmitteilung Gottes (Offenbarung).
Philosophie ist von Anfang an Teil der christlichen Theologie, weil es für das Christentum gerade wichtig ist, dass der Glaube vernünftig ist.
Frage 66 (die hier eigentlich nicht behandelt wird) beruht dagegen klar auf der biblischen Offenbarung. Die Anfrage nach dem Leid streift die Frage der Theodizee, die tatsächlich sehr schwierig ist. Das bedeutet aber nicht, dass sie (theologisch) nicht beantwortet werden kann. Nach christlicher Überzeugung liegt hier jedenfalls kein "Fehler in der Schöpfung" vor.
Franziskus, 27.09.2011, 05:12 PM:
Ich gebe Xenia mit der Kritik völlig recht. Diese philosphischen Äußerungen bringen nicht viel bzw. nichts. Wenn es an Grundsatzfragen geht, gibt es keine Antwort. Beispiel Frage 66: "Gott will nicht, dass Menschen leiden und sterben. Die ursprüngliche Idee Gottes für den Menschen war das Paradies". Nun ist ist sicher so, dass viel vom Leid von den Menschen durch die menschliche Freiheit selbst verursacht ist. Aber für die tektonischen Plattenverschiebungen der Erde, Vulkanausbrüche und Meteoriteneinschläge kann er nicht verantwortlich gemacht werden. Da liegt wohl ein Fehler in der Schöpfung vor! Trotzdem glaube ich an Jesus Christus und folge ihm nach!




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