Mi., 25. Mai 2022Lesezeit 10 minFather Hans Buob

Siebter Sonntag der Osterzeit

Biblische Predigten zu den Sonntagsevangelien im Lesejahr C

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Bibelstellen


Johannes 17,20-26

Ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast. Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor Grundlegung der Welt. Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin.

„Ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.“ (vgl. Vers 20)

Diesen Ausschnitt aus dem Johannesevangelium könnte man als das Pastoralkonzept der Liebe bezeichnen. Zu Beginn hebt Jesus seine Augen zum Himmel und betet das hohepriesterliche Gebet: „Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier“ – also die zwölf Apostel, zu denen er eben noch im Abendmahlsaal gesprochen hatte – „sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.“

In diesen Worten steckt ein wunderbarer Gedanke. Jesus versichert, wie wirkmächtig das Wort der Apostel ist, die er sendet, senden wird und gesandt hat. Denn dieses Wort bewirkt Glauben.Auch an dieser Stelle wird also wieder deutlich: Wir kommen nicht durch Zeichen und Wunder zum Glauben, sondern durch das Wort Gottes, durch das Wort, in dem der Heilige Geist wirksam ist, durch das geistinspirierte Wort Gottes, denn der Geist erzeugt den Glauben.

„Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ (vgl. Vers 21)

Jesus weiß, wie bedroht die Gemeinschaft der Glaubenden ist. Deshalb bittet er den Vater noch kurz vor seinem Tod, gleichsam als Letztes, um die Einheit der Seinen. Es geht hier nicht um organisatorische Einheit. Die Einheit, die er erbittet, hat ihren Ursprung im Dreifaltigen Gott selbst. In dieser Bitte Jesu wird deutlich: Das Schlimmste, was dem Leib Christi, der Kirche passieren kann, das ist die Uneinigkeit, die bis in die Familien, die Pfarrgemeinderäte und die Verantwortlichen der Pfarrei hineinreicht. Denn wenn sie alle uneins sind, wird die Welt – und Welt ist bei Johannes die nicht glaubende Welt, die also Gott noch sucht – nicht erkennen, dass Jesus von Gott gesandt ist, dass er der Erlöser und Heiland ist. Voraussetzung ist also die Einheit. Und das ist gewissermaßen das Pastoralkonzept der Bibel.

Wenn ich für eine Gruppe verantwortlich bin – sei es nun eine Gebetsgruppe oder eine Bibelgruppe, der Pfarrgemeinderat, die Priester unter sich oder der Bischof mit den Priestern, das Ordinariat mit dem Bischof oder was auch immer bis hin zum Papst –, so muss ich zuerst dafür sorgen, dass dort Einheit herrscht. Wo keine Einheit ist, wird die Welt nicht erkennen, dass Christus vom Vater gesandt ist, und ihn nicht als ihren Erlöser anerkennen. Das ist eine sehr eindeutige Aussage. Und darum ist die erste Aufgabe in der Pastoral immer das Ringen um diese Einheit.

Was aber heißt das konkret? Vater, Sohn und Hl. Geist sind ohne Unterschied gleich Gott, gleiche Majestät und gleiche Herrlichkeit. Obwohl der Sohn aus dem Vater hervorgeht und der Heilige Geist aus Vater und Sohn, sind sie alle gleichen Wesens. So soll auch bei uns jeder den andern in seiner – man könnte fast sagen – Funktion innerhalb der Heiligsten Dreifaltigkeit anerkennen. Eine solche Einheit ist gekennzeichnet durch Freiheit – Freiheit des Vaters, Freiheit des Sohnes, Freiheit des Hl. Geistes – und durch die gewollte Erhaltung der Unterschiede. Der Sohn will nicht Vater sein und der Vater will nicht Sohn oder Geist sein. Jeder nimmt seine Aufgabe in voller Freiheit an, ohne Konkurrenz, ohne Neid und Eifersucht. Und so soll es auch unter uns sein. Auch wir sollen die Unterschiede des Einzelnen anerkennen und ihn nicht darum beneiden oder verachten. Das ist ganz wichtig, denn das Gegenteil von Einheit ist das, was das kirchliche Leben am meisten stört, ja sogar zerstört. Das müssen wir im kirchlichen Alltag immer wieder erleben.

An einer anderen Stelle sagt Jesus: „Ich und der Vater sind eins.“ (Joh 10,30) Und obwohl sie eines Wesens sind, bleibt doch der Sohn der Erwartende, der Bittende und der Gehorchende. Er bittet den Vater und der Vater bleibt der Sendende, der Gebietende und der Gebende. Trotzdem sind sie eines Wesens und jeder anerkennt den andern und auch sich selbst in voller Freiheit. In dieser Unterschiedlichkeit lebt die Liebe beider. So sollte es auch im Leib Christi sein, unter seinen Jüngern und in der Kirche. Das ist der ausdrückliche Wunsch Jesu. Darum zerstört alles Lieblose: Neid, Eifersucht, Konkurrenz, den Leib Christi.

Jesus spricht von der Unterschiedlichkeit aller Glieder des Leibes

- der Jünger und auch uns – in ihrer Art, ihrem unterschiedlichen Reifegrad, der unterschiedlichen Erkenntnis und der verschiedenen Anlagen. In dieser Unterschiedlichkeit wird die Liebe erst eigentlich wirksam. Die Gaben und Kräfte des einen Gliedes kommen den Bedürfnissen der andern Glieder zu Hilfe, wie es Paulus so wunderbar beschreibt. Jeder braucht jeden und keiner kann zu einem anderen sagen: Dich brauche ich nicht. Das ist wie bei einem Gebäude aus Natursteinen: In einem solchen Gebäude ist der eine Stein groß, der andere eher klein, aber keiner ersetzt den andern. Wir können keinen großen Stein an die Stelle eines kleinen setzen und den kleinen nicht an die Stelle eines großen. Erst wenn jeder Stein an seiner Stelle ist, entsteht ein herrliches Gebäude. So ist es auch mit den Gliedern des Leibes. Wenn der Magen gegen das Herz rebelliert, dann wird der ganze Organismus zu Grunde gehen. Wir müssen alle einander dienen, jeder mit seinen Gaben und Kräften, so wie jede göttliche Person im Dreifaltigen Gott ihre Stellung einnimmt: der Gebietende wie der Gehorchende, und zwar in voller Freiheit. Das ist diese Einheit, von der Jesus hier spricht.

In dieser Einheit kann sich der Leib Christi, kann die Kirche und können auch wir uns gegenseitig aufbauen, trösten und ermahnen, was unbedingt notwendig ist, damit auch wir in ihnen sind, nämlich im Vater und im Sohn, so wie die Rebe im Weinstock. Die Rebe, die nicht am Weinstock ist, bringt keine Frucht. Sie ist sinnlos und verdorrt. Wir werden nur im Vater und im Sohn sein, wenn wir untereinander in dieser Einheit leben. Die Kraft zur Einheit aber haben wir nicht aus uns heraus, sondern indem wir in Jesu sind. Erst aus dieser Einheit bekommt unser Wort dann Kraft, sodass andere, die es hören, zum Glauben kommen.

Darum habe ich eingangs von einem „Pastoralkonzept“ der Liebe gesprochen: Das Ziel ist der Glaube der Welt an Christus, „damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ Alle Evangelisation, aller Papierkram und alle Unternehmungen, alle Organisation, alles, was wir tun, um neu zu evangelisieren, muss zuerst in dieser Einheit gründen, wie es uns Jesus hier als fast letztes Wort vor seinem Tod verkündet. Wo aber Uneinigkeit und Lieblosigkeit herrschen, da fehlt die Verbindung mit Gott und das Wort der Menschen ist kraftlos. Es bringt keinen Glauben. Überall auf der Welt wird gepredigt, aber: Wächst dadurch bei uns der Glaube? Und wenn nicht – woran liegt das? Das muss sich jeder von uns fragen und fragen lassen.

„Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast.“ (vgl. Vers 22-23)

Bereits bei der Verklärung Jesu auf dem Tabor wurde die Herrlichkeit, von der Jesus hier spricht, offenbar. Herrlichkeit ist ein Ausdruck für Heiligkeit, für „in Gott sein.“, also ein wirkliches „Urwort“. Diese Herrlichkeit wird offenbar, wenn Christus offenbar wird, am Ende der Zeiten. Dann werden auch wir in Herrlichkeit offenbar werden, sagt Paulus. Es geht bei dieser Herrlichkeit eigentlich um die Taufgnade, genauer um die göttlichen Tugenden der Taufherrlichkeit: Glaube, Hoffnung und Liebe. Diese göttlichen Tugenden – und auch die sieben Gaben des Hl. Geistes – sind also nicht menschlich, sondern etwas, das uns eingegossen ist und uns befähigt, so zu lieben wie Jesus es getan hat. Sie bewirken letztlich diese Einheit unter uns, denn es sind ja Gaben des Geistes der Einheit, der nicht zerstreut, sondern sammelt. Das ist das Band der Liebe und des Friedens, wie Paulus sagt. Durch diesen Geist der Einheit werden wir selber fähig zur Teilhabe an der Einheit von Vater und Sohn. „Ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben,“ – das wird uns in der Taufe geschenkt –„die du mir gegeben hast.“, wie wir es bei der Verklärung am Tabor sehen. In der Kraft dieser Herrlichkeit also, der Kraft der göttlichen Tugenden und der sieben Gaben des Hl. Geistes sollen wir eins sein, wie der Vater und der Sohn eins sind.

Jesus ist so in uns eingegossen wie der Vater sich in Jesus eingegossen hat. Mit dem Vater kommen wir über Christus zur Einheit. Die Welt soll dadurch erkennen dass der Vater uns genauso liebt wie er Jesus liebt, denn die göttlichen Tugenden und die sieben Gaben des Hl. Geistes befähigen uns sogar bis hin zur Feindesliebe. Daran erkennt die Welt die Liebe des Vaters. Denn es ist heute nicht selbstverständlich, einen Menschen, den ich nicht kenne, als meinen Nächsten zu lieben. Es ist heutzutage eine Zumutung und grenzt fast schon an Selbstmord, meinen Feind zu lieben. Da merken wir, was eigentlich durch die Herrlichkeit des Hl. Geistes erst in uns möglich wird. In dieser Feindesliebe kommt diese Liebe des Vaters zu uns zum Ausdruck. Hier wird sie offenbar. Das aber kann die Welt nicht verstehen. Darüber kann sie nur noch staunen.

„Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor Grundlegung der Welt.“ (vgl. Vers 24)

Auch an dieser Stelle ist Jesus wieder der Empfangende („die du mir gegeben hast“) und der Vater der Gebende. Was aber bedeutet es, wenn er, der Gehorsame, fast schon egoistisch sagt: „Ich will.“ Jesus kann das so formulieren, weil er sich mit dem Willen des Vaters ganz eins weiß. Vater und Sohn sind so eins, dass sie wirklich dasselbe wollen, aus derselben Freiheit und derselben Erkenntnis heraus.

Alle ihm Anvertrauten sollen also die Herrlichkeit Jesu schauen, das, was der Vater an ihm getan und ihm gegeben hat. Der Vater gibt sie ihm ja, weil er ihn liebt, und diese Liebe sollen alle sehen. Sie sollen an dem, was der Vater dem Sohn von Ewigkeit gegeben hat, teilhaben. Sie sind dann gleichsam Miterben – denken wir an Paulus – Christi und sollen die gleiche Herrlichkeit erben, die der Vater in seiner Liebe dem Sohn von Anfang an gegeben hat. Die Sehnsucht Jesu ist, dass sie alle an seiner Herrlichkeit teilhaben. Da gibt es keine menschliche Angst, zu kurz zu kommen und etwas abtreten zu müssen oder etwas Ähnliches. Seine Sehnsucht ist, dass sie alle teilhaben an dieser unendlichen Herrlichkeit, die er von Ewigkeit her vom Vater empfangen hat, weil der Vater ihn liebt. Das Geschenk ist immer in der Liebe des Vaters begründet.

„Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast.“ (vgl. Vers 25)

Diejenigen, die Jesus als den von Gott Gesandten erkannt haben, sind die Apostel, die jetzt mit ihm im Abendmahlsaal versammelt sind. Und während Jesus am Anfang des Gebets Gott mit „Heiliger Vater“ angesprochen hat, so betet er jetzt: „Gerechter Vater“. Wo von der Liebe des Vaters gesprochen wird, muss auch seine Gerechtigkeit genannt werden, denn die Gerechtigkeit gehört genauso zu Gott wie die Liebe, sonst wäre Gott nicht Gott.

Die Welt aber hat diese Gerechtigkeit Gottes nicht erkannt. Wir können vor Gottes Gerechtigkeit nicht bestehen auf Grund unserer Sünde. Niemand kann vor der Gerechtigkeit Gottes bestehen. Darum ist Jesus in seiner Liebe gekommen. Darum hat der Vater ihn in seiner Liebe gesandt. Er soll dafür eintreten, dass wir uns wirklich der Barmherzigkeit Gottes überlassen können. Dann sind wir geheiligt. Wenn die Welt Gott nicht in seiner Gerechtigkeit erkennt, so liegt das daran, dass sie sich ihrer Sünde nicht wirklich bewusst ist, dass sie nicht wirklich weiß, was sie Gott schuldig ist, was sie eigentlich gar nicht abbezahlen kann und was letztlich Jesus für die Welt, für uns getan hat. Jesus ist für sie eingetreten. Er erkannte den Vater in seiner Heiligkeit und Gerechtigkeit und diese machen die Erlösung möglich. Kein Mensch kann in seiner Sünde vor der Heiligkeit Gottes bestehen. Er würde sich selbst verdammen. Jesus aber erkannte den Vater sowohl in seiner Heiligkeit – darum nennt er ihn am Anfang „Heiliger Vater“ – als auch in seiner Gerechtigkeit –, darum spricht er ihn hier als „Gerechter Vater“ an.

Dieses Erkennen Jesu war nicht theoretisch, sondern es führte zu seiner Menschwerdung. Es war ein Erkennen, das ihn dazu drängte, die Konsequenzen auf sich zu nehmen: Die Konsequenz war, dass er der Einzige war, der vor der Heiligkeit und der Gerechtigkeit Gottes bestehen konnte. Sein Erkennen war zugleich die Liebe, die dafür eintrat, uns mit dem Vater zu versöhnen. Sein Erkennen führte zur Menschwerdung und zur Erlösung am Kreuz. Und so erkannten dann wiederum die Jünger im Kreuz Jesu seine Sendung. Für sie und auch für uns heißt das, dass das Kreuz keine bloß theoretische Erkenntnis ist, sondern dass es sie und uns zu Zeugen macht, die ihr Leben für die verlorene Welt einsetzen.

Deshalb betet Jesus darum, dass wir zum Glauben kommen und in der Einheit mit dem Dreifaltigen Gott zu leben vermögen, damit unser Wort fruchtbar ist und Glauben hervorbringt und wir ganz tief erkennen, was wir Jesus schulden. Nur dann können wir die Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes aushalten und seiner Barmherzigkeit begegnen. Je tiefer wir erkennen, dass der Tod Jesu, sein Leiden und seine Auferstehung unsere Erlösung bewirken, umso mehr werden auch wir zu Zeugen, die notfalls selbst mit ihrem Leben für die verlorene Welt Zeugnis ablegen.

„Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin.“ (vgl. Vers 26)

Das oben beschriebene Erkennen haben die Jünger nicht aus sich, sondern Jesus hat ihnen seinen Namen, d.h. sein Wesen – der Name steht ja immer für das Wesen –, nämlich seine Gerechtigkeit und Heiligkeit kundgetan. Er hat es ihnen kundgetan und dieses Kundmachen des Wesens Gottes nimmt kein Ende, es geht also weiter bis in unsere Zeit. Gott offenbart auch uns sein Wesen.

Jesus lässt uns durch den Geist das Wesen Gottes immer tiefer erkennen und dadurch auch die Größe der Erlösung, die er uns ermöglicht hat. Diese Erkenntnis aber führt zur Liebe: „damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist.“ So fließt die Liebe des Vaters durch Jesus zu den Jüngern und damit letztlich auch zu uns. Diese Liebe ist der Hl. Geist. Durch den Hl. Geist lebt Jesus in uns. Das ist eine so große, wunderbare Wirklichkeit, dass wir mit ihrer Betrachtung kaum zu einem Ende kommen. Man sollte sie nicht einfach nur lesen, sondern wirklich auf sich wirken lassen, sie betrachtend wiederholen und den Geist Gottes bitten: Offenbare mir diese wunderbare Wahrheit.