YOUCAT Daily

Di., 19. Oktober 2021

Lk 12, 35-38

Eure Hüften sollen gegürtet sein und eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf ihren Herrn warten, der von einer Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm sogleich öffnen, wenn er kommt und anklopft!

Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen. Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach – selig sind sie.

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Auf welchen Prinzipien baut eine Gesellschaft auf?

Jede Gesellschaft baut auf einer Wertordnung auf, die durch Gerechtigkeit und Liebe realisiert wird. (1886-1889, 1895-1896)

Keine Gesellschaft kann dauerhaften Bestand haben, wenn sie nicht auf einer klaren Orientierung an Werten basiert, die sich in einer gerechten Ordnung der Verhältnisse und einer aktiven Durchsetzung dieser Gerechtigkeit widerspiegeln. So darf der Mensch niemals als Mittel zum Zweck gesellschaftlichen Handelns gemacht werden. Jede Gesellschaft braucht ständig Umkehr aus ungerechten Strukturen. Letztlich leistet das nur die Liebe, das größte soziale Gebot. Sie achtet den anderen. Sie fordert Gerechtigkeit. Sie macht Umkehr aus falschen Verhältnissen möglich.

Inspiration
In der Offenbarung sagt Jesus, dass er an der Tür steht und anklopft. In dem Bibeltext geht es offensichtlich darum, dass er von außen klopft, um hereinzukommen. ... Aber ich denke an die Male, wenn Jesus von innen klopft, damit wir ihn herauskommen lassen. Die egozentrische Kirche beansprucht Jesus für sich drinnen und lässt ihn nicht nach außen treten.
Papst Franziskus
(*1936)

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