Die YOUCAT Foundation auf der Frankfurter Buchmesse 2018

Interview mit Clara Steber
Stefanie Bross
18. Oktober 2018

An fünf Tagen treffen sich hier Publishingexperten, Schreibende und Kulturbegeisterte aus aller Welt zusammen um zu Netzwerken aber auch zu Verhandeln und Entscheiden. Im Oktober ist Frankfurt der weltweite Mittelpunkt der Medien- und Publishingbranche mit wegweisenden Vertragsabschlüssen, innovativen Technologien und Weltliteratur zum Anfassen.

Die Frankfurter Buchmesse ist weltweit einer der wichtigsten Veranstaltung für gedruckte und digitale Inhalte.

An fünf Tagen treffen sich hier Publishingexperten, Schreibende und Kulturbegeisterte aus aller Welt zusammen um zu Netzwerken aber auch zu Verhandeln und Entscheiden. Im Oktober ist Frankfurt der weltweite Mittelpunkt der Medien- und Publishingbranche mit wegweisenden Vertragsabschlüssen, innovativen Technologien und Weltliteratur zum Anfassen.

Und unter ihr ist auch die YOUCAT Foundation vertreten. Warum dieses Event für die YOUCAT Foundation so wichtig ist und wie die Zukunft des Verlags aussehen wird, habe ich Clara Steber, unsere Product- and License Managerin gefragt.

Produkt- und Lizenzmanager der YOUCAT Foundation


Clara, was ist deine Aufgabe bei der YOUCAT Foundation?

Meine Aufgabe ist es, mit unseren Kunden Kontakt zu halten. Das heißt sowohl zu den Buchhändlern als auch zu den Endkunden. Außerdem bin ich die Schnittstelle zu unseren Kunden und unserer Auslieferung. Ansonsten bin ich auch im Lizenzwesen tätig, das ist auch meine Hauptaufgabe. Ich informiere sie über unsere neuen Publikationen aber auch Aktionen und Events, an denen wir uns beteiligen.


Warum ist die YOUCAT Foundation jedes Jahr auf der Buchmesse vertreten?

Wir kommen jedes Jahr immer wieder gerne zur Frankfurter Buchmesse, da wir uns mit unseren Internationalen Vertragspartnern treffen können. Dabei geht es oft um das Tagesgeschäft, Lizenzen Rechnungen und Marketing aber auch darum neue Lizenzverträge abzuschließen.


Was zeichnet eure Lizenz Partner aus?

Die Arbeit zu unseren Lizenz Partnern ist insofern interessant, da wir ihnen nicht nur die Rechte zur Übersetzung unserer Bücher geben, sondern auch erwarten, dass sie etwas mit unseren Büchern machen und auch dahinterstehen. Deshalb sind darunter auch sehr viele Verlage die einer geistlichen Gemeinschaft angehören oder einer Ordensgemeinschaft, einer Diözese. Und hier ist uns auch das Prinzip der Partizipation sehr wichtig. Dafür sind unsere Verweise und Zitate an den Rändern in unseren Büchern perfekt, aber auch die Bilder. Der offizielle Text bleibt also, aber die Zusatzinfo kann angepasst und adaptiert werden. So kann jedes Land seine eigene YOUCAT Version daraus machen, die zum Land und zur Kultur passt und die Leser im eigenen Land näher zu Gott bringt.


Wird die Foundation nächstes Jahr wieder auf die Buchmesse kommen?

Die YOUCAT Foundation ist mittlerweile mehr als ein Verlag. Der eigentliche Verlag besteht aus Michael Schönberger und mir. Aber ein noch viel größerer Bereich wird der, der Neuevangelisierung sein. Wir sind beispielsweise auf den großen internationalen Events der Kirche vertreten und möchten immer mehr Menschen dazu motivieren Lerngruppen zu bilden und sich mit der Lehre der Kirche auseinander zu setzten.


Was ist dein YOUCAT Lieblingsbuch?

Mein YOUCAT Lieblingsbuch ist der DOCAT. Das war mein erstes großes Projekt, als ich bei der YOUCAT Foundation angefangen habe. Ich durfte in dem Erstellungsprozess die Soziallehre immer besser kennenlernen. Ich hab gelernt wie wichtig es ist nicht nur in die Kirche zu gehen und zu beten, sondern auch aktiv zu werden.